Anfang dieses Monats war im Bürgertreff Allendorfer Altstadt der Film „Wilhelm Heidwolf Arnold – ein Leben im Auftrag der Kunst“ zu sehen. Der Film wurde vor ca. 10 Jahren von Schülern der 5. – 10. Klasse der Gesamtschule Allendorf gedreht. Viele Szenen spielen im Künstlerhof Arnold. Die Schüler haben auch verschiedene Denkmäler des Künstlers außerhalb Allendorfs besucht und diese aufgenommen. Dabei haben sie vorbeikommende Passanten zu dem jeweiligen Kunstwerk interviewt. Weiter kamen Zeitzeugen zu Wort. Der Sohn des Künstlers, Prof. Dr. Heidwolf Arnold, beantwortete die Fragen der Schülerinnen und Schüler in der Wirkungsstätte des Künstlers, im Wohn- und Atelierhaus Arnold.
Der Film ist inzwischen zu einem zeitgeschichtlichen Zeugnis geworden. Alle Interviewpartner leben leider nicht mehr.
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Trotz großer Hitze trafen sich am 11. Juli 2026 die an dem historischen Handwerk „Spinnen“ interessierten Teilnehmerinnen zur „Spinnstube“ im Allendorfer Bürgertreff. Die Gruppe hat sich wieder um zwei Damen vergrößert. Leider hat bisher noch kein Mann den Weg in die „Spinnstube“ gefunden.
Dieses Mal erläuterte die Spinnmeisterin Claudia Schmidt die verschiedenen Techniken des Kämmens der Schafwolle. Natürlich wurde dabei auch gesponnen, sei es mit der Handspindel oder mit dem Spinnrad. Während der Kaffeepause mit frisch gebackenem Hefekuchen wurden Neuigkeiten und Erfahrungen über die Wollverarbeitung ausgetauscht. Bis Anfang des 20. Jahrhundert gehörte das Spinnen zum Alltag der Frauen um Garn für die Kleidung der
Familie herzustellen.
Zur nächsten Spinnstube am Samstag, 11. Oktober, ab 14.00 Uhr laden wir herzlich ein.
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Im Rahmen der Allendorfer Ferienspielen hatte der Heimat- und Verkehrsverein die Kinder zu einer Fahrt zum Römerkastell Saalburg eingeladen. Die Reise zu den Römer startete am letzten Freitag um 9 Uhr auf dem Parkplatz am Rathaus. Das Motto lautete „Erleben – verstehen- geniessen“. Der Verein hatte für die jungen Teilnehmer eine Führung sowie ein Mitmachprogramm gebucht. Der Führer erläuterte kindgerecht die Ausstellungen in dem rekonstruierten römischen Grenzkastell, in dem von ungefähr 100 bis 275 nach Christus Soldaten zur Grenzkontrolle stationiert waren. Die frühere Grenze des Römischen Reichs, der Limes, verläuft nur wenige hundert Meter hinter dem Kastell. Die zahlreichen Funde, am ursprünglichen Ort boten spannende Einblicke in das Leben der Menschen am Saalburgpass. Die kleinen Besucher mit ihren Begleitern konnten anschaulich erleben wie die Soldaten und ihre Familien sowie die Handwerker wohnten und arbeiteten. Besonders beeindruckend war das rekonstruierte Speisezimmer für die Kommandeure der Soldaten. Diese speisten im Liegen. Daher die Ausstattung des Esszimmers mit Betten.
Viel Spaß hatten die Kinder beim anschließenden Pfeil und Bogen schießen und der Handhabung von Speeren, wie diese einst von den Römer beim Kampf eingesetzt wurden.
Den Abschluss des Besuches bildete ein gemeinsames Picknick mit Obst, Gemüse, Flammkuchenbrezeln, selbst gebackenen Waffeln und Kaltgetränken.
Ein erlebnisreicher mit vielen Informationen!Die Saalburg, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist nicht nur aktuell ein lohnendes Reiseziel, sondern war es bereits in den 1960er Jahren. Am 19. Sept. 1963 besuchten Schüler der 5./6. Klasse der Allendorfer Volksschule die Saalburg mit Lehrer Klier.
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Zum letzten Mittagstisch am Donnerstag letzter Woche mundete der großen Zahl der Besucherinnen und Besucher das frisch gekochte und vom Partyservice Ziegelhütte
gelieferte Menü, Schweinerücken Medaillons im Baconmantel dazu Sc. Choron, buntes Mischgemüse und Kräuterflädle, hervorragend. Passend zur heißen Witterung servierte das Museumsteam als Nachtisch Eis mit Sahne und Topping. Für das Museumsteam gratulierte Brunhilde Trenz nachträglich Inge Will und Ursula Lich jeweils zum 85. Geburtstag und wünschte Ihnen noch viele Jahre bei guter Gesundheit im Kreise ihrer Familie. Präsente waren ihnen bereits bei dem Besuch an ihrem Ehrentag überreicht worden. Zum nächsten Mittagstisch am Donnerstag, 16. Juli 2026, ab 13.30 Uhr, laden wir herzlich ein. Anschließend findet ein Vortrag „Gesundheitsanwendungen/Gesundheits-App – Wo liegen die Unterschiede? statt. Wir freuen uns auf viele Besucher.
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